Rasseinfos

Retriever-Rassen

Gemeinsamkeiten der 6 Retrieverrassen

So unterschiedlich diese 6 Retriever-Typen auch sind, eines haben alle 6 meist gemeinsam: ein freundliches Wesen und den sprichwörtlichen "will to please" (der Wille zu gefallen und es seinem Besitzer recht zu machen). Der Retriever wurde ursprünglich als Gebrauchshund gezüchtet und für unterschiedliche Aufgaben bei der Jagd eingesetzt. Durch ihre guten Eigenschaften sind sie mittlerweile in vielen Gebieten im Einsatz - egal ob als Berg- und Lawinenrettungshund, als Partnerhunde oder als Spürhunde für Suchtgift und Sprengstoff.

Heutzutage sind Retriever beliebte Familienhunde - dabei sollte aber nicht darauf vergessen werden, dass diese Hunde zur Arbeit an sich und zum jagdlichen Gebrauch im Speziellen gezüchtet wurden. Wer sich einen Retriever ins Haus holt, sollte also gewillt sein ihn seinen Anlagen entsprechend zu fördern und zu beschäftigen. Bei ausreichender Beschäftigung und liebevollem und konsequenten Training ist der Retriever ein wunderbarer Begleiter.

Meine Liebe gilt dem Labrador

Meine Liebe gilt selbstverständlich den Labrador-Retrievern. Sie vereinen für mich alles was ich mir wünsche. Sie sind kurzhaarig, kräftig gebaut und dabei doch nicht zu groß. Ihre Gutmütigkeit und ihr freundliches Wesen - gepaart mit Intelligenz und Leichtführigkeit - machen sie für mich zu ganz besonderen Hunden. Außerdem liebe ich ihre Bewegungsfreude, die Aktivität, das Temperament und ihr gleichzeitig ruhiges Verhalten Zuhause. 

Labrador Herkunft & Geschichte

Der Ursprung der Rasse liegt in Neufundland, wo die Fischer zwei Sorten von Hunden hielten. Einen schweren Typ mit längerem Fell - dieser wurde zum Ziehen von Schlitten etc. verwendet - und einen kleineren, leichteren Typ mit kurzem Fell, der allgemein Water Dog genannt wurde.

Dieser Newfoundland Water Dog ist also der Ursprung des heutigen Labradors. Diese Hunde zeichneten sich durch enorme Wasserfreude, Schnelligkeit, Ausdauer und eine hervorragende Nase aus. Aus diesen Gründen wurden sie für alle möglichen Aufgaben verwendet, wie das Einholen von Fischernetzen, das Apportieren von herausgefallenen Fischen und auch für die Jagd.

Die Engländer brachten erstmals um 1814 solche Hunde in ihre Heimat, sie nannten sie St. John’s Dogs. Diese Hunde wurden dann vorwiegend auf der Jagd verwendet und allmählich entwickelte sich eine Zucht. Wenngleich diese Hunde immer wieder verschieden genannt wurden, so tauchte der Name Labrador schon im Jahre 1873 auf.